Indizierungen gegen Frank Rennicke

Indizierungsliste

* MC - An Deutschland
* MC - Für Deutschland
* MC - Deutschland

* MC - Unterm Schutt der Zeit
* MC - Gegen den Schutt
* MC - Schutt

* MC - Sehnsucht nach Deutschland
* MC - Sehnsucht nach der Heimat
* MC - Sehnsucht

* MC - Deutsche Soldatenlieder
* MC - Wir singen Kampf- und Soldatenlieder

* MC - Protestnoten für Deutschland
* MC - Protestnoten

* CD/MC - Ich fühle deutsch
* CD/MC - Deutsche Gefühle

* CD - Auslese

* CD/MC - Frühwerk Edition 1
* CD/MC - Frühwerk Edition 1 - zensiert- (Laut BAnz Nr. 101 vom 31.05.2006 von der Liste gestrichen.)

Einführung

Seit 1994 wurden insgesamt 14 Tonträger des Liedermachers Frank Rennicke „indiziert“ bzw. gelten als „vorindiziert“. So mancher ältere Tonträger gilt als „verschollen“ – und immer fragen interessierte Musikfreunde an, was den mit dem oder dem Musikwerk sei. Bei der Erklärung „Dieser Tonträger wurde indiziert“ wird immer wieder die Unwissenheit und mangelnde Kenntnis im Volke offenbar. Daher hier zur Erklärung die Begriffe BUNDESPRÜFSTELLE, INDIZIERUNG,usw...

Hinweis: Es ist beim Liedermacher Frank Rennicke eine „Indizierungsbroschüre“ erhältlich, aus der hier einige Seiten zur Erläuterung eingebracht wurden. Wer mehr erfahren möchte, wende sich bitte direkt an den Barden. In dieser Broschüre ist der Ablauf von vier Indizierungen (wer stellte diese, wie wurden sie bearbeitet, was geschah dann) erklärt. Diese Broschüre zeugt klar, wie hunderte von Indizierungen gegen politisch mißliebe Medien (Bücher, Hefte, Videos und Tonträger) von nationalen Herausgebern quasi vernichtet wurden.

Vorwort

Am 17.3.1994 hat das Bundesministerium für Frauen und Jugend bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS) die Indizierung von vier im Selbstverlag des nationalen Liedermachers Frank Rennicke herausgegebenen Musikkasetten beantragt – mit diesem „Paukenschlag“ wurde die moderne Zensur gegegen den Barden in Bewegung gebracht.

Es handelt sich um die Tonträger:

* AN DEUTSCHLAND
* UNTERM SCHUTT DER ZEIT
* SEHNSUCHT NACH DEUTSCHLAND
* WIR SINGEN KAMPF- UND SOLDATENLlEDER.

Die Begründung, die Tonträger würden „sozialethische Verwirrungen unter Jugendlichen“ auslösen, ist ein lächerlicher Vorwand und reiht sich nahtlos in die Reihe von Buchindizierungen ein, mit denen seit Jahren jegliche Kritik an Staat und Geschichtsforschung unterbunden wird. Wirkliche Jugendgefährdung wird in diesem System mittels Gewaltverherrlichung und offener Pornographie in den Medien betrieben - RTL und MTV sowie die BRAVO sind die Speerspitzen der gegen die Jugend unseres Volkes gerichteten Hetze und Konsumverblödung. Diese BPjS-Verbote, welche die Freiheit von Kunst und Meinungsäußerung beseitigten, offenbaren die Hilflosigkeit dieser Leute gegenüber volkserhaltendem Gedankengut.

Am 31.5.1994 wurden die Indizierungen der Rennicke-Tonträger mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger Nr. 100 der BPjS rechtskräftig. Die Begründungen sind willkürlich und zeugen von einer mittelalterlichen Inquisitionseinstellung. Daher wurde diese Druckschrift als Zusammenfassung erstellt. Sie gibt dem Leser die Möglichkeit, sich seine eigene Meinung über die Machenschaften der BPJS zu bilden.

Jeder sei aufgerufen, die Diskussion über Meinungs- und Kunstfreiheit in der BRD voranzutreiben. Eine Verbreitung ist wünschenswert. Gegen die Indizierungen wird von Frank Rennicke juristisch vorgegangen.

Seit der ersten Herausgabe dieser vorliegenden Schrift im Sommer 1994 hat das politische System weitere Schritte gegen die freie Meinungsäußerung und die künstlerische Freiheit unternommen. Daher wurde die Neuauflage dieses Tatsachenberichtes im Umfang erweitert und der Dokumentensatz ergänzt.

Was kam danach?

Im einzelnen geschah seit Sommer 1994, nach dem ersten ,,Kahlschlag“ gegen den Liedermacher folgendes:

* 1. Weitere Indizierungsanträge gegen die Tonträger ,,...", ,,Ich fühle deutsch“, ,,Auslese" sowie ,,Protestnoten für Deutschland" und ,,Schutt" wurden gestellt – die vier letzteren wurden dann auch indiziert. Weitere Indizierungen sind gewiß nur eine Zeitfrage. Bei den Anträgen und der neuen Indizierung wurden wie in der Vergangenheit als Begründung ,,Revisionismus“ und ,,Ausländerfeindlichkeit“ unterstellt.

 

* 2. Vor dem 12er-Gremium der BPjS im Bonn-Bad Godesberg fanden vier Anhörungen mit voller ,,Jugendschutzbelegschaft der BRD“ einerseits und dem Liedermacher und bis zu drei Rechtsbeiständen andererseits statt. Ein Bericht über diese ,,tribunalähnlichen“ Verhandlungen findet sich in dieser Broschüre – auch diese sind ein Zeugnis von Ignoranz und Scheinheiligkeit der modernen lnquisition.

 

* 3. Der Liedermacher hat gegen die BPjS-Verantwortlichen mehrere Strafanträge gestellt, so z.B. wegen übler Nachrede und Verleumdung im Dokument (er hätte die Eliminierung gewisser Leute angedroht usw.), Urheberrechtsverstoß ( die BPjS verwendet bei der Anhörung Raubkopien ), Verfassungsfeindlichkeit ( wegen Mißachtung des Grundgesetzartikels 25 / Völkerrechtsartikel ) - keiner der klar begründeten Anträge wurde von den zuständigen Justizbehörden weiter verfolgt - alle wurden wegen ,,Unbegründetheit" und ,,mangelden öffentlichen Interesses" eingestellt.

Ebenso wurde versucht, mehrere Indizierungsanträge gegen Pomografiewerke bei den Stellen anzuregen, die auch gegen den Liedermacher Rennicke die Anträge gestellt hatten. Als diese sich trotz klarer Grundlagen weigerten, stellte der Barde Strafanträge wegen Unterstützung der Pornografie - ohne Erfolg. Liegt der deutsche Sinnspruch von der einen Krähe, die der anderen kein Auge auskratzt, wirklich so weit entfernt?

 

* 4. Vor dem Verwaltungsgericht klagt der Liedermacher wegen klarer Verfahrensfehler durch die BPjS-Stellvertreterin bei den Anhörungen, so. z.B. wurden mitbeteiligte Künstler nicht angehört und die Anhörungs- und Darlegungszeit klar beschnitten. Das Verfahren endete im Januar 1999 mit einem für den Liedermacher günstigen Urteil: Die Bundesprüfstelle wurde aufgefordert, die Indizierung des Tonträgers „Sehnsucht nach Deutschland“ aufzuheben. Die Begründung des Urteils ist auf alle weiteren Indizierungen übertragbar. Die BPjS-Verantwortlichen gingen in die Berufung – nun liegt der Fall beim Oberverwaltungsgericht. Letztlich ist dieses Urteil aber eine schallende Ohrfeige für die Indizierungspraxis der BPjS gegen den Liedermacher. Das Urteil ist im Anhang enthalten und die Begründung des Gerichtes lesenswert.

 

* 5. Der Liedermacher wurde weiterhin mit etlichen neuen Strafanzeigen eingedeckt - auch in Dingen, die bereits in früheren Zeiten eingestellt wurden, so z.B. der Vorwurf der ,,Volksverhetzung". Vor Weihnachten 1995 kam dann aus Stuttgart eine umfangreiche Anklageschrift, die zur Einziehung der Rennicke-Tonträger führen soll - d.h. bei jedermann kann eine Rennicke-MC ohne Wiedergabe eingezogen werden. Diese Anklage bezog sich besonders auf die Indizierungen. Dieses konnte der Barde aber verhindern. Andere Anzeigen unterstellen dem Sänger angebliche „verfassungsfeindliche Symbole“ und ähnliches – auch hier ist der Sänger ständig in Abwehr von Schikanen und Willkür. Zwei Prozesse aber zeigen deutlich die Niedertracht gewisser Justizkreise:

o a) Ein Prozeß in Celle, wo sich der Sänger zunächst wegen angeblicher Störung eines Gottesdienstes und schließlich nur noch wegen angeblicher Gotteslästerung verantworten mußte. Letztlich endete auch dieses mit einem klaren Freispruch (durch gute Verteidigung und energischem Entgegentreten gegen die Anschuldigungen) Der Barde hatte bei einer linken Demonstration, die sich gegen nationale Heiden richtete, einfach eine „Gegenmission“ mit Holzkreuz und Halleluja-Gesang durchgeführt, was ihm den humorvollen Titel „Fröhlichster Holzkreuzträger Deutschlands“ einbrachte.

o b) Ein Prozeß in Potsdam, der sich gegen sechs Angeklagte richtete, denen man die „Fortführung einer verbotenen Organisation“ vorwarf. In Wirklichkeit handelte es sich nur um einen Geburtstagsauftritt mit Frank Rennicke. Trotz dieser willkürlichen Anklage blieb der Barde ohne Vorstrafen.

 

* 6. Auftritte des Liedermachers, z.B. Sommer 1994 bei Berlin mit über 1000 Zuhörern wurden Anlaß zu größtem Medienrummel mit Lügenberichterstattung in den Medien - hätte sogar fast zum Sturz des Brandenburgischen Innenministers geführt. Seit spätestens diesem Tage wurden Auftritte und Konzertveranstaltungen mit dem Barden oftmals durch Polizeiwillkür und Verhinderung durch staatliche Stellen begleitet, so z.B. der Auftritt in Stuttgart-Weilimdorf mit fast 200 Festnahmen unter unwürdigen Umständen und Mißhandlungen in Polizeigewahrsam, die Erinnerungen an türkische Militärgefängnisse weckte.

 

* 7. Ein privates Grillfest in Ehningen von Frank Rennicke wurde mit einem Einsatz von etwa 200 Polizisten begleitet und letztlich verhindert - es gab mehrere Festnahmen und Verfahren. Zunächst erfolgte das versteckte Filmen durch Geheim­dienstleute im Gebüsch, die man für einen Vortrupp von linken Schlägern hielt. In den Medien wurde dieses dann als „böses Treffen von Rechtsradikalen“ vermarktet. Und das alles nur, weil der Barde knapp 100 Bekannte, vom Säugling bis zum Senior, auf einen öffentlichen Grillplatz in seiner Heimatgemeinde eingeladen hatte. Ein weiteres Grillfest wurde dann vom Bürgermeister verboten – Beispiele einer „starken Demokratie“? Die auf solche „Polizeimuskelspiele" gegen die Versammlungsfreiheit folgenden Pressegemeinheiten und das Ausgrenzen von einer „Nazifamilie" im Lebensumfeld sind gerade bei einer kinderreichen Großfamilie besondere Nettigkeiten eines Systems. Dieses läßt ohne Schwierig­keiten 200 Grünröcke für Wochenendwaldeinsätze gegen friedliche Grillfeste aufmarschieren, legt aber beim Drogenmarkt zwischen Polizeikaserne und Polizeidirektion wie z.B. im Landkreis des Barden eine gewisse Hilflosigkeit dar.

 

* 8. Die Familie Rennicke hat den Mut aufgebracht, in einer Zeit von legalem Kindermord 1 Abtreibung und zukunftsruinierender Bonner Politik inzwischen fünf Kindern das Leben zu schenken. Man erkennt auch hier Rennickes „jugendgefährdendes Tun".

 

* 9. Wenige Tage vor der Geburt des vierten Kindes war dann Großeinsatz und Haus-durchsuchung in Ehningen. Begründung: Der Liedermacher hätte indizierte Tonträger weitervertrieben. Abgesehen davon, daß eine lndizierung nur eine Einschrän­kung des Vertriebs mit Werbeverbot bedeutet (somit die Weitergabe ab 18 Jahren juristisch unbedenklich ist), war besonders die Begründung der Stuttgarter Staatsanwaltschaft löchrig, die weder Ort, Zeit noch Beweismittel nennen konnte. Da man in Ermangelung von Tonträgern und Vertriebsunterlagen sich dann am Privateigentum vergriff, klagt der Barde sogar vor dem Bundesverfassungs­gericht. Auch hier: Eine Krähe hackt...! Allein eine der nachträglichen Durch­suchungsbegründungen, er hätte auch NS-Liederbücher besessen (die beschlagnahmt wurden) und das Vorgehen der Beamten wäre somit „...rechtlich einwandfrei...“, zeigen die BRD-Justizwirklichkeit: Die Rennicksche Liederbuchsammlung ist über drei Meter lang - die beschlagnahmten NS-Liederbücher (immerhin sind dieses weniger als 2,5% davon) aber eine ausreichende Rechtfertigung für den Polizeieinsatz. Motto: Sie wissen, was sie tun...!

 

Bei dem Einsatz wurde fast die Haustür eingetreten und die hochschwangere Mutter fast zum Zusammenbruch gebracht. Erste Amtshandlung in der Wohnung war dann das Durchwühlen des Kinderbettchens des zu gebärenden Kindes. Begleitet wurde das Ganze dann mit dem Hohnspruch des Kommandierenden, „...man müsse dieses verstehen – denn der Jugendschutz sei sehr wichtig...“. Es gibt halt Steuergeldbezahlte, die sich ganz besondere Befriedigungsmethoden herausnehmen.

Eine gewisse Befremdung erfüllte den Barden, daß all diese Rechtsverstösse nur sehr begrenzt die Aufmerksamkeit doch auch betroffener Kreise weckte - so hat z.B. der Kreis der Heimatvertriebenen trotz Unterrichtung höherer Stellen kaum reagiert. Wenn ein junger Nichtvertriebener wegen seines Eintretens für Art. 25 GG - der Völkerrechtsartikel und sein Einsatz gegen das Vergessen der Vertreibungs­verbrechen verfolgt wird, sollte dieses eigentlich schon die Heimatvertriebenen interessieren. Mit gleichen Begründungen, die heute den Liedermacher Rennicke mundtot machen, kann morgen schon jedes Vertriebenenblatt, alle Literatur über das Völkerrechtsverbrechen an Deutschen und die historische Aufarbeitung der geschichtlichen Wahrheit restlos zum Schweigen gebracht werden. Die Gesetze dafür sind gegeben!

Auftritte des Barden sind mehrfach mit sehr unschönen Begleitumständen verbunden gewesen. Im Ermangelung linker Gewalt versuchten gewisse Justiz- und Polizeikreise den Künstler „mürbe“ zu machen. Wo dieses nicht gelang, versuchte man in letzter Zeit besonders durch Rufschädigung oder äußerst fraglichen Durchsuchungsbegründungen in Verbindung auf die Tonträger von Frank Rennicke einige Musikhändler zu schikanieren. Getreu dem Motto „Austrocknen, isolieren, schikanieren“ sollte der Handel gestört und unterbunden werden.

In den Broschüren des „Verfassungsschutzes“ würdigte man den Liedermacher mit einer eigenen Rubrik „Einzelaktivist Frank Rennicke“. Die Tatsache, daß er vom „...jungen Skinhead bis zum alten Rechten...“ sich einer großen Beliebtheit über die Generationen erfreut, erscheint schon sehr aussagekräftig.

Nicht Rufmord und Lügenberichte wurden dem Sänger zum BRD-Alltag – auch direkte körperliche Gewalt. So wurde z.B. am 1. Mai 1997 ein Mordversuch gegen ihn unternommen, wobei er durch eine linke Horde überfallen wurde, nachdem eine größere Polizeigruppe ihn den Schlägern überließ und den Schutz verweigerte.

Diese Liste ist weiterführbar - würde hier aber den Rahmen sprengen. Da diese Schrift sich der Indizierungspraxis in der BRD widmet, wurden nur dafür wichtige Dinge aufgenommen. Dem Leser soll bewußt werden, wieso man etliche Medien (z.B. Schriften, Videos und Tonträger) nicht mehr im Handel bekommen kann, obwohl diese nicht verboten sind. Da das Indizierungswesen nur wenigen bekannt ist, soll diese Schrift der Aufklärung dienen.

Noch beugt sich der Barde nicht. Denn wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.